Kratzbaum
Freitag 5. Juni 2009 von admin
Jeder Katzenbesitzer kennt es auch eigener, oft leidvoller Erfahrung: Die vierbeinigen Lieblinge wetzen und schärfen ihre Krallen ganz besonders gerne dort, wo der Besitzer es - bei aller Katzenliebe - meistens gar nicht mag: am Sofa oder in tapezierten Ecken, gerne auch auf dem Teppich oder an Korb - oder Rattanmöbeln. Zwar kann man einer Katze das Kratzen an den heimischen Polstermöbeln oder den Tapeten abgewöhnen, und dies sollte man auch tun. Aber die Minitiger brauchen nun einmal etwas zum Krallenbetätigen. In der freien Natur machen sie dies bevorzugt an Bäumen.
Für die Wohnung hält der Fachhandel hier Kratzbäume für Katzen bereit. Diese bestehen aus mit Sisal bespannten, dicken Stangen, zwischen denen sich, Stockwerken gleich, mit weichem Material gepolsterte Sitzflächen befinden. Oft wird dieser Kratzbaum auch noch mit einer kleinen Kuschelhöhle, einer Hängematte oder Seilen zum Spielen angeboten. Wichtig ist vor allem die Standfestigkeit des Kratzbaumes, denn dieser ist erheblichen Belastungen ausgesetzt. Man kann ihn zum Beispiel durch Festschrauben an der Wand sichern. Für welches Modell man sich nun entscheidet, ist Geschmacksache. Man kann auch Kratzbäume in verschiedenen Höhenabstufungen kaufen, oft gibt es hier die Möglichkeit, Teile als Bausatz zu erwerben:
Der Katzenbesitzer kann einen kleinen Kratzbaum mit einem oder zwei Elementen kaufen, welchen er später bei Bedarf aufstockt und erweitert. Wo man den Kratzbaum hinstellt, sollte man sich sehr gut überlegen. Katzenfreunde wissen, dass ihre vierbeinigen Freunde es nicht lieben, wenn in der Wohnung oder im Haus etwas umgestellt wird. Darum sollte der Kratzbaum einen festen Platz bekommen.
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