WWIC 2004

Conference on Wired/Wireless Internet Communications





umts Flatrate oder Prepaidkarte

Die Festpreis-Sticks werden zu etwas höheren Preisen angeboten, meist zahlt der Kunde einmalig zwischen 49 und 79 Euro für eine umts Flatrate, wobei die Preise ständig in Bewegung sind. Dafür kann der Kunde sich dann unabhängig von einem festen Vertrag jederzeit ins Internet einwählen, zahlt aber nur für die verbrauchte Zeit bzw. Datenvolumen. Tarife, die pro Stunde oder pro Tag berechnet werden, sind dabei sehr verbreitet. Die Verbindungskosten sind im Vergleich zu den Flatrate Vertrags-Sticks relativ hoch, lohnen sich also eher für Gelegenheitsnutzer. Hier gelten ähnliche Regeln wie bei den verschiedenen Mobilfunkanbietern generell.

Obwohl es theoretisch auch möglich ist, ein UMTS-Telefon als Modem an einem Laptop zu betreiben, verbieten die meisten Provider eine solche Nutzung in ihren Verträgen. Ist eine solche Nutzung erlaubt, kann der Besitzer eines solchen Handyvertrags mit entsprechenden Geräten seinen Mobilfunkvertrag auch für seinen Computer nutzen.

Doch nicht nur der mobile Einsatz ist eine Option. Viele Nutzer in ländlichen Gebieten können aus technischen Gründen nicht an das DSL-Netz angeschlossen werden. Modemverbindungen sind teuer und langsam, und werden zudem von immer weniger Internetanbietern unterstützt. Um überhaupt in den Genuss einer Breitbandverbindung zu kommen, kann der Erwerb eines Internet-Sticks eine brauchbare Alternative sein. Im Gegensatz zu einer Interneteinwahl per Modem ist das im Endeffekt sogar oft günstiger, zumal für einen Internetstick keinerlei Festnetzanschluss notwendig ist, für den weitere Gebühren anfallen. Ein Internet-Stick erreicht zwar nicht die hohen Geschwindigkeiten, die bei DSL theoretisch möglich sind, aber gerade in schlecht ausgebauten Gebieten ist die Geschwindigkeit im Gegensatz zum analogen Modem deutlich höher. Natürlich ist die Durchführbarkeit auch davon abhängig, ob am Wohnort eine entsprechende UMTS-Netzabdeckung gegeben ist.